Intro

Bremerhaven schaut nach vorn und gestaltet den Wandel der Innenstadt. Durch ein ambitioniertes Sofortprogramm und ein strategisches Innenstadtkonzept soll das Stadtzentrum langfristig gestärkt und fit für die Zukunft gemacht werden. Zu Beginn des Projekts interessiert uns deine ganz persönliche Perspektive auf die Bremerhavener Innenstadt.

Mitte September ist es endlich so weit! Wir möchten alle Bremerhavenerinnen und Bremerhavener einladen mit uns gemeinsam die Zukunft der Innenstadt zu entwerfen. Dazu bereiten wir ein fünftägiges Programm vor, das mitten in der Innenstadt stattfinden soll. Sei dabei bei der Auftaktveranstaltung, thematischen Spaziergängen oder arbeite mit in unserem öffentlichem Büro. Wir planen des Weiteren Impulsbeiträge von Expertinnen und Experten, um das Mögliche einmal sichtbar werden zu lassen. Nähere Informationen folgen im Laufe des Sommers.

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Die Onlineplattform „Innenstadt neu denken” dient dem regen Austausch über den Wandel der Bremerhavener Innenstadt. Wir bitten hierfür um einen höflichen und respektvollen Umgang miteinander und zählen auf ernst gemeinte und konstruktive Beiträge. Nachfolgend findest Du eine Zusammenstellung der Punkte, die hierbei zu beachten sind.

Beiträge werden von uns ohne Rücksprache mit der*dem Verfasser*in gelöscht, wenn sie

  • diskriminierende (also beleidigende, verletzende oder entwürdigende) Äußerungen (u. a. im Hinblick auf Geschlecht, Alter, Herkunft, religiöse Zugehörigkeit und Sprache) gegenüber anderen Diskussionsteilnehmer*innen bzw. gegenüber Dritten enthalten,
  • zu Gewalt gegen Personen, Institutionen oder Unternehmen auffordern,
    rassistische Äußerungen beinhalten bzw. der Hasspropaganda dienen,
  • sowohl unsachlich als auch unthematisch sind,
  • persönliche Daten wie Privatadressen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen enthalten,
  • als Werbefläche für Webseiten oder Dienste missbraucht werden,
  • pornografische bzw. obszöne Äußerungen enthalten,
  • zu Demonstrationen und Kundgebungen jeglicher politischen Richtung aufrufen oder in anderer, in den vorherigen Punkten nicht genannter Form gegen geltendes Recht verstoßen oder
  • das Urheberrecht (der Texte und Bilder) nicht berücksichtigen bzw. die Herkunft und Genehmigung zur Verwendung offensichtlich aus anderen Quellen stammender Inhalte nicht nachvollziehbar darlegen und Zitate nicht als solche ausweisen.

Wir behalten uns vor, Beiträge zu editieren, bei welchen durch fehlerhafte Rechtschreibung der Lesefluss oder die Verständlichkeit nicht gegeben sind. Diese Beiträge werden in ihrer inhaltlichen Aussage nicht verändert. Eine Bearbeitung wird stets kenntlich gemacht.

Alle bisherigen Perspektiven

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Welchen Ort in der Innenstadt würdest du als erstes verändern?
"Das CC muss dringend mit Leben gefüllt und renoviert werden. Der dunkle 80ziger-Jahre-Look muss raus. Es sollte sich außerdem mehr zum Wasser orientieren, öffnen. Der Platz neben Thalia führt zwar zur Weserseite, wirkt aber nur wie ein Ausgang und lädt nicht zum Verweilen ein."
Eingereicht von: Claudia Rahmati
Mit einem Wort: Wofür sollte die Innenstadt in Zukunft stehen?
"Die Innenstadt sollte der Treffpunkt, das Herz Bremerhavens sein. Man soll sich gern dort aufhalten, verweilen und als Besuch von außerhalb sollte man erkennen, dass Bremerhaven eine Stadt mit maritimen Hintergrund ist."
Eingereicht von: Claudia Rahmati
Aus welchen Gründen gehst du in die Innenstadt?
"Um eine Vielzahl an Fachgeschäften, Buchhandlungen zu finden"
Eingereicht von: Claudia Rahmati
Was wäre für dich ein richtiges Innenstadt-Highlight?
"Arztbesuch und einkaufen, Bibliothek besuchen und dort in den Zeitschriften lesen und einen Kaffee trinken oder ins Stadttheater gehen und vorab Essen gehen. Gute Parkmöglichkeiten, wieder mehr Geschäfte Stadtbibliothek das Hanse Carré und CC offener Ort mit viel Leben für ALLE"
Eingereicht von: Luise
Mit einem Wort: Wofür sollte die Innenstadt in Zukunft stehen?
""Die Straßenbahn ist die städtebauliche Idee des Jahrhunderts", sagt Alain Chénard, ehemaliger Bürgermeister von Nantes. Diese Erkenntnis auf die Bremerhavener Innenstadt mit der "Bürger" als urbane Einzelhandels- und Kulturachse zu übertragen, wäre so wichtig für eine zukunftsbeständige Stadt."
Eingereicht von: Jens Volkmann
Aus welchen Gründen gehst du in die Innenstadt?
"zum Einkaufen"
Eingereicht von: Jan
Aus welchen Gründen gehst du in die Innenstadt?
"Markthalle mit regionalen, sasionalen Produkten. Fisch. Essen regional. Senioren fördern durch Beratungsstellen zur Unterstützung des Digitalendschungel. CC Büroräume für Beschäftigte der Stadtverwaltung. Reha-Zentrum (Fitnessstudio, Sauna, Saunagarten mit Weserblick)."
Eingereicht von: Renate Prasse
Welcher Ort in der Innenstadt hat für dich das größte Potenzial?
"Der Platz vor der Alten Kirche"
Eingereicht von: Jenny
Mit einem Wort: Wofür sollte die Innenstadt in Zukunft stehen?
"Das Herz von Bremerhaven - Treffpunkt für Kultur, Essen & Trinken, Einkaufen und Verweilen- alles im norddeutschen Stil"
Eingereicht von: Jenny
Was müsste passieren, damit du öfter in die Innenstadt gehst?
"Boutiquen, die qualitativ hochwertige (und nachhaltige) Kleidung anbieten. Das fehlt in Bremerhaven. Mehr Vielfalt an Geschäften, z.B. Wolladen, Trekking oder Outdoorläden, Designermode, Elektroläden mit Technikangebot im Musikbereich"
Eingereicht von: Jenny
Aus welchen Gründen gehst du in die Innenstadt?
"Zum Shoppen, hauptsächlich Kleidung"
Eingereicht von: Jenny
Was wäre für dich ein richtiges Innenstadt-Highlight?
"Wenn die Busse nicht rund um die Uhr überfüllt wären."
Eingereicht von: Martin Prinzler
Was kannst du für die Innenstadt tun?
"Sie nicht aufgeben! Und vielleicht doch noch einen Second Hand Laden für hochwertige Babykleidung mit Café eröffnen."
Eingereicht von: Monika
Mit einem Wort: Wofür sollte die Innenstadt in Zukunft stehen?
"Nachhaltige Zukunft Maritim"
Eingereicht von: Monika
Welchen Ort in der Innenstadt würdest du als erstes verändern?
"Die Fußgängerzone! Viel mehr Grün, Bänke, dringend mehr Fahrradständer. Spielgeräte, attraktive Läden, die zum Bummeln und Verweilen einladen (s. Bremer 1/4)."
Eingereicht von: Monika
Welcher Ort in der Innenstadt hat für dich das größte Potenzial?
"Die Seite Auswandererhaus/Klimahaus/Zoo ist toll! Sie braucht aber dringend eine konzeptionelle Verbindung zur sterbenden Fußgängerzone! Die hat nämlich viel ungenutztes Potenzial Die Brücke zum Columbuscenter reicht nicht aus! Fußgängerbrücken an den Übergängen AWI-D Gebäude und Ecke Auswander?"
Eingereicht von: Monika
Was müsste passieren, damit du öfter in die Innenstadt gehst?
"Es müsste attraktivere Geschäfte geben, weg von billig, hin zu nachhaltig, hübsch, regional...halt einfach nicht ewig gestrig...mehr grün. Cafés und Restaurants weg von Mäcces, hin zu Internationaler, nachhaltiger Küche mit regionalen Zutaten! Bremerhaven muss endlich im Heute ankommen!"
Eingereicht von: Monika
Aus welchen Gründen gehst du in die Innenstadt?
"Einkaufen, Kaffee Trinken, Essen gehen"
Eingereicht von: Monika
Was wäre für dich ein richtiges Innenstadt-Highlight?
"Ein Naturschwimmbad im Speckenbütteler Park! Siehe: http://www.naturbad-sauensiek.de/index1.php"
Eingereicht von: Monika
Mit einem Wort: Wofür sollte die Innenstadt in Zukunft stehen?
"Gutes Leben - in all seinen Facetten - Kultur, Essen, Einkaufen, Spielen, Verweilen und Begegnungen"
Eingereicht von: Donna

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Bremerhaven schaut nach vorn und gestaltet den Wandel der Innenstadt. Durch ein ambitioniertes Sofortprogramm und ein strategisches Innenstadtkonzept soll das Stadtzentrum langfristig gestärkt und fit für die Zukunft gemacht werden.

Welche Angebote und Nutzungen braucht die Innenstadt von morgen? Wie kann die Innenstadt zukunftssicher, attraktiv und lebenswert gestaltet werden? An welchen Orten sind Veränderungen nötig? Wie kann die Innenstadt ihr Versprechen als Mittelpunkt und Treffpunkt der Stadtgesellschaft einlösen? Und welche absehbaren Zukunftstrends müssen bereits heute in den Blick genommen werden?

Hintergrund

Wie fast alle Innenstädte in Deutschland befindet sich auch die Bremerhavener Innenstadt im Umbruch – durch ein verändertes Kundenverhalten, die Konkurrenz des zunehmenden Online-Handels, das Verschwinden inhabergeführter Ladengeschäfte sowie sichtbare Leerstände. Und durch die Corona-Pandemie werden die ohnehin schon spürbaren Auswirkungen der Digitalisierung im Handel dramatisch verstärkt.

Es ist Zeit zu handeln. Die Stadt Bremerhaven hat nach der ersten Phase der Corona-Krise umfangreiche Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Innenstadt auf den Weg gebracht. Dazu gehören unter anderem ein Leerstandsmanagement, die Stärkung des Citymanagements sowie weitere Maßnahmen in den Bereichen Digitalisierung, Kultur und Besucherinformation. Diese kurz- bis mittelfristig orientierten Maßnahmen sollen nun in einem Gesamtkonzept gebündelt und in eine langfristige Entwicklungsperspektive mit Umsetzungsstrategie eingebunden werden. Als Leitfaden für die Entwicklung der Bremerhavener Innenstadt soll das Innenstadtkonzept allen an der Umsetzung beteiligten Akteurinnen und Akteuren eine verlässliche Orientierung geben.

Die Innenstadt im Wandel der Zeit

Die Bremerhavener Innenstadt hat verschiedene Entwicklungsphasen durchlebt: War sie im 19. Jahrhundert ein Anlaufpunkt für Seeleute und Auswandernde, die ihre freie Zeit an Land verbrachten oder sich mit dem nötigsten für die Überfahrt in ein neues Leben eindeckten, wurde sie um die Jahrhundertwende zu einem kulturellen Zentrum der prosperierenden Hafenstadt Bremerhaven. Die 1920erer Jahren waren geprägt von großen ökonomischen Verwerfungen und politischen Polarisierungen – die Innenstadt war der Kristallisationspunkt an dem die Menschen zusammen kamen. Nach den verheerenden Zerstörungen des 2. Weltkriegs kam es zu einem „Neustart“ – viel geordneter als vorher, mit den Gebäuden, die wir heute noch sehen. Auch wenn in der Bremerhaven-City immer auch gewohnt wurde, hat mit dem Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahre das „Shopping“ eine dominierende Position eingenommen. Nun in Zeiten der Digitalisierung und des Onlinehandels wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: Wohin die Reise geht und wie das aussehen kann, wollen wir gemeinsam entwerfen! 

Der Prozess

Die Innenstadt ist ein besonderer Stadtraum und für viele Menschen ein Herzensthema. Der Leitfaden für die Entwicklung der Bremerhavener Innenstadt soll deshalb gemeinschaftlich entwickelt werden. Der geplante Prozess sieht die Einrichtung einer offenen Werkstatt in einer Innenstadt-Location vor, die innerhalb kurzer Zeit Ergebnisse produziert. Innerhalb dieser „Zukunftswoche“ werden verschiedene Gruppen aus der Stadtgesellschaft und generell alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich in Form von Interviews, Diskussionen oder Workshops aktiv in den Prozess einzubringen und an der Erarbeitung des Innenstadtkonzepts mitzuwirken.

Feb./März 2021

Abgleich Aktionsprogramm

Zu Beginn werden die Maßnahmen des bereits laufenden Sofortprogramms für die Revitalisierung der Innenstadt abgestimmt und mit möglichen Zielen für eine langfristige Innenstadtentwicklung abgeglichen.

Feb./März 2021
März–Juli 2021

Lagebild & Arbeitsthesen

Auf Basis einer Auswertung statistischer Daten, aktueller Fachplanungen und Gesprächen mit Innenstadt-Akteuren entwirft urbanista Oberthemen und Arbeitsthesen als Diskussionsgrundlage für den Gesamtprozess in Abstimmung mit Auftraggeberin.

März–Juli 2021
Mai – Juni 2021

Online-Beteiligung

Als Vorbereitung auf die Beteiligungsformate im Sommer startet der Dialog zur Innenstadt bereits im Mai mit einer Online-Umfrage. Hierbei geht es um die Sichtweisen und Perspektiven der Menschen in Bremerhaven auf ihre Innenstadt.

Mai – Juni 2021
17. bis 21. September

Zukunftswoche

Die Zukunftswoche ist das zentrale Element im Prozess. Denn das Innenstadtkonzept soll in einem kompakten und intensiven Prozess erarbeitet werden, der kreative Kräfte freisetzt. Im Rahmen einer offenen Werkstatt in der Innenstadt werden verschiedene Gruppen und Akteure aus der Stadtgesellschaft eingeladen, sich in Form von Interviews, Diskussionen oder Workshops aktiv in den Prozess einzubringen.

17. bis 21. September
Herbst 2021 (geplant)

Konzeptentwicklung

Nach der Zukunftswoche arbeitet urbanista die Ergebnisse der Zukunftswoche zu einem Innenstadtkonzept aus und stimmt dieses mit Verwaltung und Politik ab. Das finale Konzept wird anschließend in Form eines Ergebnisreports zusammengefasst und veröffentlicht.

Herbst 2021 (geplant)

Häufige Fragen

Der Prozess wird federführend durch den Magistrat der Stadt Bremerhaven (Referat für Wirtschaft) initiiert – unter Beteiligung des Stadtplanungsamtes, des Bauordnungsamtes, des Bürger-und Ordnungsamtes, der Erlebnis Bremerhaven Gesellschaft für Touristik, Marketing und Veranstaltungen mbH und der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH

Mit der Durchführung und Ausarbeitung des Prozesses wurde das Büro urbanista aus Hamburg beauftragt.

Insgesamt sind alle Bremerhavenerinnen und Bremerhavener eingeladen, sich am Prozess zu beteiligen. Der erste Beteiligungsbaustein wird ab Mai online stattfinden, anschließend sollen in der Zukunftswoche im Juli ganz unterschiedliche Akteure der Stadtgesellschaft zusammenkommen und vor Ort Perspektiven für die Innenstadt entwickeln. 

Die aktive Phase soll im Sommer 2021 durchgeführt werden. Nach der Zukunftswoche arbeitet urbanista die entstandenen Ideen weiter aus und wird bis Herbst einen Entwurf des Innenstadtkonzepts vorlegen. Durch die Rahmenbedingungen der Pandemie muss der Prozess jedoch mit einer gewissen Flexibilität und Anpassungsbereitschaft gedacht werden. 

Ziel ist es, mit Hilfe des integrierten Innenstadtkonzeptes Perspektvien für mittel- bis langfristige Entwicklung der Bremerhavener Innenstadt aufzuzeigen. Die Ergebnisse des Innenstadtkonzeptes sind richtungsweisend für weitere Schritte der Stadt. Außerdem wird das Konzept mit den Sofortmaßnahmen abgestimmt, die kurzfristig umgesetzt werden können. 

Impressum

Auftraggeberin:
Magistrat der Stadt Bremerhaven
Referat für Wirtschaft
Barkhausenstraße 22
27568 Bremerhaven

Auftragnehmerin:
urbanista GmbH & Co KG
www.urbanista.de
Springeltwiete 4
20095 Hamburg
Tel: +49 40 57199520
Fax: +49 40 29812172
office@urbanista.de

persönlich haftende Gesellschafterin
urbanista Verwaltungsgesellschaft mbH | HRB 148631 | Amtsgericht Hamburg
vertreten durch die Geschäftsführer Matthias Baxmann, Tristan Lannuzel, Dr. Julian Petrin, Suitbert Schmitt
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Julian Petrin

Sitz und Registergericht
Amtsgericht Hamburg
HRA 95410
Ust-IdNr.: DE199903815 gemäß §27 Umsatzsteuergesetz

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